… in Leichter Sprache

Unsere Organisation heißt:
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH.
Der kurze Name ist: Pfefferwerk.
Wir arbeiten in vielen Stadt-Bezirken in Berlin.

Wir helfen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Unsere Ziele sind:

  • Die Kinder, Jugendlichen und Familien
  • sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
  • Sie sollen selbst über ihr Leben bestimmen können.
  • Alle sollen die gleichen Möglichkeiten haben.

Dafür finden wir gemeinsam neue Wege.

Pfefferwerk hat 6 Abteilungen.
Das Wort Abteilung bedeutet:
Mehrere Menschen arbeiten zusammen.
Und kümmern sich zusammen um eine Sache.

Die Abteilungen heißen:

  • Kitas
  • Schulen
  • Jugend-Hilfe und Schule
  • Jugend-Hilfe und Wohnen
  • Ausbildung und Kultur
  • Stadt-Teil-Arbeit.

Wir möchten die Abteilungen vorstellen.

 

 

Kitas

 

Zu Pfefferwerk gehören 17 Kitas.
Kita ist der kurze Name für Kinder-Tages-Stätte.
In den Kitas arbeiten Erzieherinnen und Erzieher.
Die Erzieherinnen und Erzieher betreuen viele Kinder.
Die Kinder spielen zusammen, singen und machen Sport.

Unsere Kitas haben die gleichen Regeln.
Zum Beispiel:

  • wie die Erzieherinnen und Erzieher neue Kinder begrüßen,
  • wie sie Kinder mit einer Behinderung unterstützen,
  • wie sie die Kinder auf die Schule vorbereiten.

 

Jede Kita hat einen Schwer-Punkt.
Zum Beispiel:

  • Die Kinder machen viel Sport.
  • Die Kinder gehen oft in den Wald.
  • Die Kinder sprechen deutsch und englisch.

In manchen Kitas gibt es ein Familien-Zentrum.
Im Familien-Zentrum treffen sich Kinder, Eltern und Groß-Eltern.

 

Schulen

 

Wir haben mit Eltern 2 Schulen gegründet.
Schülerinnen und Schüler lernen in den Schulen
von der 1. bis zur 6. Klasse.

Unsere Schulen haben die gleichen Regeln.
Zum Beispiel:

  • Die Schülerinnen und Schüler dürfen mit entscheiden.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mit den Eltern zusammen.
  • Wichtige Dinge entscheiden alle gemeinsam.

Jede Schule hat einen Schwer-Punkt.
Zum Beispiel:

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen in ihrem eigenen Tempo.
  • Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, was sie lernen möchten.

Das nennt man Montessori-Pädagogik.

Am Nachmittag sind die Schülerinnen und Schüler im Hort.
Im Hort verbringen sie ihre Frei-Zeit.
Und machen ihre Haus-Aufgaben.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen gut lernen können.
Wir helfen ihnen dabei.

 

Jugend-Hilfe und Schule

 

Einige Schülerinnen und Schüler haben Probleme in der Schule.
Zum Beispiel:

  • Lernen ist schwer für sie.
  • Sie haben Streit mit anderen Kindern.
  • Andere Kinder behandeln sie schlecht.

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler,
wenn sie Probleme haben.
Wir suchen für jedes Kind die richtige Hilfe.

Wir wollen, dass die Schülerinnen und Schüler wieder gerne lernen.
Und einen Schul-Abschluss machen.
Deshalb unterstützen wir auch die Eltern.
Diese Eltern können dann anderen Eltern helfen.
Wir beraten auch die Lehrerinnen und Lehrer.

Wir bieten an vielen Schulen Arbeits-Gemeinschaften an.
Die Schülerinnen und Schüler verbringen
in den Arbeits-Gemeinschaften ihre Freizeit.

Zum Beispiel:

  • Sie spielen Fuß-Ball oder Hand-Ball.
  • Sie tanzen und singen zusammen.
  • Sie schreiben eine Schüler-Zeitung.

Wir haben auch Klassen für Kinder mit einer Behinderung.
Diese Behinderung heißt Autismus.
Die Kinder brauchen viel Hilfe beim Lernen.
Wir geben den Kindern die Hilfe, die sie brauchen.

 

Jugend-Hilfe und Wohnen

 

Junge Menschen haben manchmal Probleme.
Zum Beispiel:

  • Sie sind von Zuhause weg gelaufen.
  • Sie haben Angst vor ihren Eltern.
  • Sie haben eine Straf-Tat begangen.

Wir helfen den jungen Menschen.
In ihrer eigenen Wohnung.
Oder in einer Wohn-Gemeinschaft.

In einer Wohn-Gemeinschaft leben sie mit
anderen jungen Menschen zusammen.
Sie lernen zum Beispiel:

  • wie sie in einer Wohnung allein wohnen,
  • wie sie mit Geld umgehen,
  • wie sie einkaufen und kochen.

In unserem Haus im Stadt-Teil Lichterfelde
wohnen Menschen mit Lern-Problemen
und körperlichen Problemen.

In dem Haus wohnen auch andere Menschen.
Zum Beispiel Studenten und Studentinnen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner helfen sich.

Manchmal möchten die jungen Menschen
wieder bei ihrer Familie wohnen.
Dann unterstützen wir sie dabei.
Wir helfen den jungen Menschen auch dabei,
eine Ausbildung zu finden.

 

Ausbildung und Kultur

Junge Menschen können bei Pfefferwerk
eine Ausbildung machen.
Das heißt: Sie lernen einen Beruf.
Sie sind dann Auszubildende.
Der kurze Name ist: Azubis.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Wir bieten viele Ausbildungen an.
Zum Beispiel:

  • Büro-Kauf-Mann
  • Koch
  • Computer-Fach-Frau.

Die Azubis gehen in eine Berufs-Schule.
Die Azubis üben dann bei Pefferwerk,
was sie in der Berufs-Schule gelernt haben.
Zum Beispiel:

  • in unserem Restaurant
  • bei Veranstaltungen

Die Ausbildung endet mit einer Prüfung.

Manchmal haben die Azubis haben Probleme
beim Lernen oder mit ihrer Gesundheit.
Wir helfen den Azubis bei Problemen.
Sie können dann einen guten Berufs-Abschluss machen.

Manche Jugendliche wissen noch nicht,
welchen Beruf sie lernen sollen.
Wir helfen diesen Jugendlichen,
einen guten Beruf zu wählen.

 

Stadt-Teil-Arbeit

 

In Berlin gibt es viele Stadt-Teile.
In vielen Stadt-Teilen gibt es Orte,
wo sich Menschen treffen können.
Sie können dann gemeinsam ihren Stadt-Teil besser machen.

Unser Nachbarschafts-Haus ist so ein Ort.
Oder unser Jugend-Treff.
Oder unser Familienzentrum.
Die Häuser sind in den Stadt-Teilen Wedding und Prenzlauer Berg.

Hier treffen sich viele Menschen, die im gleichen Stadt-Teil leben.
Sie lernen ihre Nachbarinnen und Nachbarn kennen
und verbringen gemeinsam ihre Frei-Zeit.
Sie machen zusammen Musik, tanzen und feiern Feste.
Die Menschen können Kurse und Lern-Gruppen besuchen.

Die Menschen bekommen Beratung und Hilfe.
Sie können auch anderen Menschen helfen.
Sie machen das in ihrer Frei-Zeit.
Und sie bekommen kein Geld dafür.
Das nennt man: Ehren-Amt.

Wir setzen uns dafür ein,
dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.
Es ist egal

  • woher sie kommen
  • welche Farbe ihre Haut hat
  • ob sie eine Behinderung haben
  • welchen Glauben sie haben.

Bei Pfefferwerk sind alle Menschen willkommen.

 

Magnus hat den Text geprüft.

Er sagt: “Der Text ist gut! Ich hatte Spaß beim Lesen”.

Bilder: Lebenshilfe Bremen | Leichte Sprache – Die Bilder