… in Leichter Sprache

Unsere Organisation heißt Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH.
Wir nennen unsere Organisation auch kurz: Pfefferwerk.
Pfefferwerk gibt es seit dem Jahr 1991.

Unsere 850 Kolleginnen und Kollegen
arbeiten in vielen Berliner Stadt-Bezirken.
Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Familien,
wenn sie Probleme haben.
Unsere Ziele sind:

  • Die Kinder, Jugendlichen und Familien
    sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
  • Sie sollen selbst über ihr Leben bestimmen können.
  • Alle sollen die gleichen Möglichkeiten haben.

Pfefferwerk hat 6 Bereiche.
Diese Bereiche sind:

  1. Kitas
  2. Schulen
  3. Jugend-Hilfe und Schule
  4. Jugend-Hilfe und Wohnen
  5. Ausbildung und Kultur
  6. Stadt-Teil-Arbeit.

Die Kolleginnen und Kollegen in diesen Bereichen
arbeiten eng zusammen.
Sie überlegen gemeinsam,
wie sie den Menschen noch besser helfen können.

Wir möchten unsere Bereiche vorstellen.

 

 

Kitas

 

Pfefferwerk hat 17 Kitas.
Kita ist der kurze Name für Kinder-Tages-Stätte.
Wir betreuen in den Kitas viele Kinder.

Alle Pfefferwerk-Kitas haben die gleichen Regeln.
Zum Beispiel:

  • wie die Erzieherinnen und Erzieher neue Kinder begrüßen,
  • wie sie Kinder mit einer Behinderung unterstützen,
  • wie sie die Kinder auf die Schule vorbereiten.

Jede Kita hat einen besonderen Schwerpunkt.
Zum Beispiel:

  • Die Kinder in unserer Bewegungs-Kita machen besonders viel Sport.
  • Die Kinder in unserer Waldkita gehen jeden Tag in den Wald.
  • Die Kinder in unserer Sprach-Kita sprechen deutsch und englisch.

 

Schulen

 

Pfefferwerk hat mit Eltern 2 Schulen gegründet.
Die Schulen sind Ganztags-Schulen.
Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler
sind den ganzen Tag in der Schule.

Unsere Schulen haben die gleichen Regeln.
Zum Beispiel:

  • Die Schülerinnen und Schüler dürfen mit entscheiden.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten eng mit den Eltern zusammen.
  • Alle entscheiden bei wichtigen Dingen gemeinsam.

Die Pfefferwerk-Schulen haben eigene Lern-Formen.
Zum Beispiel:

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen in ihrem eigenen Tempo.
  • Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, was sie lernen möchten.

Die Schülerinnen und Schüler sind am Nachmittag im Hort.
Im Hort verbringen die Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit.
Sie machen im Hort auch ihre Haus-Aufgaben.

 

Jugend-Hilfe und Schule

 

Einige Schülerinnen und Schüler haben Probleme in der Schule.
Zum Beispiel:

  • Lernen ist schwer für sie.
  • Lesen und rechnen fällt ihnen schwer.
  • Sie haben Streit mit anderen Schülerinnen und Schülern.

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler,
Wir wollen, dass sie wieder gerne zur Schule gehen
und ihren Schul-Abschluss schaffen.

Wir arbeiten deshalb auch  eng mit den Eltern zusammen.
Wir schaffen Netzwerke für die Eltern.
Die Eltren können sich dann gegenseitig helfen.

Wir bieten an vielen Schulen Arbeits-Gemeinschaften an.
Die Schülerinnen und Schüler verbringen
in den Arbeits-Gemeinschaften ihre Freizeit.
Zum Beispiel:

  • Sie spielen Fußball oder Handball.
  • Sie singen in einem Chor
    oder lernen ein Musikinstrument.
  • Sie schreiben eine Schüler-Zeitung.

Wir begleiten auch Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung.
Wir unterstützen sie beim Lernen in der Schule
und in ihrer Freizeit im Hort.

 

Jugend-Hilfe und Wohnen

 

Jugendliche haben manchmal Probleme
in der Familie und im Alltag.
Sie wissen nicht mehr weiter,
laufen von Zuhause weg und leben auf der Straße.
Manche nehmen Drogen, stehlen
oder begehen eine andere Straf-Tat.

Wir unterstützen diese Jugendlichen,

  • wenn sie wieder zu Hause wohnen möchten.
  • wenn sie keine Drogen mehr nehmen möchten.
  • wenn sie eine eigene Wohnung suchen.
  • wenn sie eine Ausbildung beginnen möchten.
  • wenn sie in einer Wohn-Gemeinschaft leben möchten.

Die Jugendlichen in unseren Wohn-Gemeinschaften,
brauchen unterschiedlich viel Unterstützung.
Einige Jugendiche haben eine Behinderung.
Diese Jugendlichen lernen in den Wohn-Gemeinschaften

  • wie sie selbstständig leben,
  • wie sie einkaufen und kochen,
  • wie sie ihr Zimmer in Ordnung halten,
  • wie sie ihre Freizeit organisieren.

In unseren Wohn-Gemeinschaften leben auch Jugendliche ohne Behinderung.
Die Jugendlichen mit und ohne eine Behinderung helfen sich gegenseitig
und lernen voneinander.

 

Ausbildung und Kultur

Junge Menschen können bei Pfefferwerk eine Ausbildung machen.
Diese jungen Menschen sind dann Auszubildende
und lernen einen Beruf.
Der kurze Name für Auzubildende ist: Azubis.

Pfefferwerk bietet verschiedene Ausbildungen an.
Zum Beispiel:

  • Büro-Kauf-Mann
  • Computer-Fach-Frau
  • Koch
  • Medien-Gestalterin.

Die Azubis gehen in eine Berufs-Schule.
In der Berufs-Schule lernen sie das Fachwissen für ihren Beruf.
Sie üben das Gelernte dann bei Pefferwerk.
Zum Beispiel:

  • in unserem Restaurant,
  • in unserer Ausbildungs-Küche,
  • bei unseren Kultur-Veranstaltungen.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Sie endet mit einer Prüfung.

Manchmal haben die Azubis Probleme
beim Lernen oder mit ihrer Gesundheit.
Wir helfen den Azubis bei diesen Problemen.
Sie sollen einen guten Berufs-Abschluss schaffen
und eine gute Arbeits-Stelle finden.

Einige Jugendliche sind unsicher,
welchen Beruf sie lernen sollen.
Wir beraten diese Jugendlichen,
damit sie einen passenden Beruf finden.


Stadt-Teil-Arbeit

 

In vielen Stadt-Teilen in Berlin gibt es Treffpunkte,
wo Menschen gemeinsam ihre Freizeit verbringen.
Unser Nachbarschafts-Haus ist so ein Ort.
Oder unser Jugend-Treff oder unser Familienzentrum.
Die Treffpunkte sind in den Stadt-Teilen Wedding und Prenzlauer Berg.

Die Menschen lernen hier ihre Nachbarinnen und Nachbarn kennen.
Sie machen zusammen Musik, singen und feiern Feste.
Sie besuchen Kurse und Lern-Gruppen.

Wir beraten und unterstützen Menschen,
wenn sie Probleme haben.
Einige Nachbarinnen und Nachbarn helfen uns dabei.
Sie tun das in ihrer Freizeit.
Sie bekommen kein Geld dafür.
Das bedeutet: Sie helfen ehrenamtlich.

Wir setzen uns dafür ein,
dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.
Es ist egal

  • woher sie kommen,
  • welche Haut-Farbe sie haben,
  • ob sie mit oder ohne Behinderung leben,
  • welche Religion sie haben.

Bei Pfefferwerk sind alle Menschen willkommen.

 

 

Magnus hat den Text geprüft.

Er sagt: “Der Text ist gut! Ich hatte Spaß beim Lesen”.

Bilder: Lebenshilfe Bremen | Leichte Sprache – Die Bilder