Kinder schützen

»Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung«

Die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH bietet Kindern und Jugendlichen geschützte Orte, in denen sie sich entfalten und entwickeln, sich öffnen und Vertrauen wagen können. Das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung (BGB § 1631) wird von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr ernst genommen. Sollten in einer unserer Einrichtungen Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Wohls von Kindern und Jugendlichen bekannt werden, reagieren wir nach einheitlichen Vorgaben. Den Rahmen dafür bietet unser Kinderschutzkonzept. Es beschreibt Strukturen und Maßnahmen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Misshandlungen, Missbrauch und Vernachlässigung weiter auszubauen und zu verbessern.

Unsere hauptamtliche Kinderschutzfachkraft Monika Weber berät unsere Teams, wenn sie sich Sorgen um ein Kind machen und eine externe Einschätzung wünschen. Der Blick von außen hilft den Kolleg*innen vor Ort, sich ein objektives Bild von der Situation zu machen, da die Kinderschutzfachkraft weder das Kind noch die Eltern persönlich kennt. Dabei wird besprochen, wie – in engem Kontakt mit den Eltern – geeignete Wege zur Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung gegangen und so die Entwicklung des Kindes optimal unterstützt werden kann.

Als zertifizierte »insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz« arbeitet unsere Kinderschutzfachkraft im Pool der bezirklichen Kinderschutzkräfte des Jugendamtes Pankow mit. Auch für externe Schulungen zu den Themen Kinderschutz und gewaltfreie Kommunikation können Sie sich gern an uns wenden.

 

Externe Schulungen und Beratung zum Thema Kinderschutz

Fachliche Beratung und Begleitung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Für alle, die hauptberuflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zusammen und haben das Gefühl, dass es einem Kind oder Jugendlichen nicht gut geht? Seitdem das Bundeskinderschutzgesetz am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist, haben alle Personen, die in beruflichem oder ehrenamtlichem Kontakt mit Kindern oder Jugendlichen stehen, bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung im Einzelfall einen Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz. Freie Träger sind nach § 8a dazu verpflichtet, eine Kinderschutzfachkraft bei der Gefahreneinschätzung hinzuzuziehen.

 

Fortbildungen und Fachtage zum Thema Kinderschutz
  • Vom Bauchgefühl zur Handlungssicherheit (Schwellenwerte)
  • Formen der Kindeswohlgefährdung
  • Fallsupervision bei Kinderschutzfällen
  • Erarbeiten eines Handlungsplans bei möglichen und akuten Kindeswohlgefährdungen

 

Weiterbildung Gewaltfreie Kommunikation | Vermittlung der Theorie und Praxis von Marshall Rosenberg

Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt und ist in Deutschland stark verbreitet. Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, eine wertschätzende Beziehung zum Gegenüber aufzubauen, die mehr Kooperation und Vertrauen im Miteinander ermöglicht. Voraussetzung dafür ist es, dass Menschen einander empathisch zuhören und die Bedürfnisse und Gefühle, die hinter Konflikten stehen klar zu formulieren lernen. Anstatt andere zu verurteilen, Forderungen zu stellen und die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse zu leugnen setzt die gewaltfreie Kommunikation auf ein anderes Vorgehen: Nach einer genauen Beobachtung der Situation werden die dadurch ausgelösten Gefühle und dahinter stehenden Bedürfnisse wahrgenommen. Aus der Verbindung mit der Bedürfnislage der betroffenen Parteien werden Lösungen erarbeitet, die beide Seiten gleichwertig berücksichtigen. Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation kann in pädagogischen Arbeitsfeldern sehr gut eingesetzt werden.

 

Förderung

Wir danken der Werner-Coenen-Stiftung für die finanzielle Unterstützung einer internen Fortbildungsreihe zur Verhaltensampel. Lesen Sie dazu unseren Artikel im Download-Bereich!