U18-Schulung „Argumentationswerkzeug zum Umgang mit Wahlverdrossenheit und Unzufriedenheiten mit dem Parteiensystem bei jungen Menschen“

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23.08. von 14.00 bis 17:00 Uhr

„Warum soll ich wählen gehen? Damit ändert sich doch eh nichts.“ „Egal welche Partei, grundlegend verändern wird sich nichts.“ „Wählen? U 18? Seit Corona habe ich die Nase voll“ …Diese und viele andere Aussagen, die eine Unzufriedenheit besonders auch bei jungen Menschen über die Einflussmöglichkeiten auf Regierungspolitik und parlamentarisches Handeln zum Ausdruck bringen, begegnen uns im Kontext der U18-Wahlen immer wieder. Dabei ist die Kritik am Wahlsystem politisch höchst unterschiedlich motiviert: Junge Aktivist:innen von Fridays for Future wünschen eine radikale Veränderung in Sachen Klimapolitik, andere junge Menschen bemängeln, dass sie alle vier Jahre wählen dürfen, aber in der Zwischenzeit nicht beteiligt werden an Entscheidungen. Wieder andere junge Menschen haben in der Pandemie viele Verschwörungserzählungen kennengelernt und stellen Wahlen im Kontext der Demokratie mehr denn je in Frage. Auch die Frage nach Influencern und der Rolle der klassischen Medien und Wahlwerbungen werden besonders im Kontext mit jungen Menschen diskutiert.

Das bedeutet: Wenn es um Wahlen geht, dann gibt es besonders auch bei jungen Menschen viele kritische Fragen und Diskussionsbedarf. Um diese Auseinandersetzung sachgemäß führen zu können, Motivationen für spezifische Kritik erkennen zu können und eine eigene Haltung dafür auszubilden, bieten wir als Fach- und Netzwerkstelle [moskito] diesen ersten Austausch an. Neben Inputs werden wir konkret entlang von Fallbeispielen Argumentationswerkzeug im Umgang mit kritischen Nachfragen entwickeln.

Die Veranstaltung wird je nach Bedarf und pandemiebedingt online bzw. offline durchgeführt. Falls eine Offline-Veranstaltung möglich ist, findet die Veranstaltung im Prenzlauer Berg statt.

Anmelden bitte unter: moskito@pfefferwerk.de