Infosammlung: Nachbarschaftsunterstützung, politische Forderungen und praktische Hilfen

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Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen werden voraussichtlich die Menschen am härtesten treffen, welche sich bereits in prekären Situationen befinden. Auch ein Zuwachs an rassistischen und nationalistischen Strömungen ist durchaus denkbar. Deshalb freuen wir uns, dass zurzeit viele Menschen solidarisch aktiv sind und Nachbarschaftsunterstützung leisten oder politische Forderungen aufstellen und Petitionen starten.

Info- und Hausflurzettel, um analog Unterstützung anzubieten gibt es inzwischen zahlreich zu finden, hier zum Beispiel in verschiedenen Sprachen.

Auch in Pankow gibt es Nachbarschaftsgruppen (meist deutschsprachig), die sich über die Messenger-App Telegram organisieren:

Hier sind außerdem die Telegram-Links zu allen Gruppen in Berlin zu finden. Neben den Bezirksgruppen gibt es auch Gruppen für Kinderbetreuungsorganisation, politische Forderungen, Soli mit Geflüchteten u.a..

Unterstützungsgesuche und -angebote werden auch über folgende Plattformen organisiert:

Das Bezirksamt Pankow ruft außerdem zu Spenden auf:

Einen Überblick über die derzeitigen Angebote der Pankower Kinder- und Jugendarbeit gibt es auf dieser Website.

Unterstützung für Wohnungslose

In Pankow gibt es inzwischen mehrere sogenannte Gabenzäune, die Lebensmittel für wohnungslose Menschen bereitstellen. Die Standorte sind: S Landsberger Allee, Dänenstr./Schönhauser Allee, S Pankow, Topsstr. Ecke Cantianstr., Zionskirchplatz, Antonplatz, Kulturbrauerei. Auch für deren Organisation gibt es eine Telegram-Gruppe. Auf dem Gelände des KuBiZ gibt es außerdem jeden Dienstag und Donnerstag eine EssensFAIRteilung für obdachlose und bedürftige Menschen. Eine Zusammenfassung der bestehenden Angebote für Berlin gibt es auf der Internetseite der Berliner Obdachlosenhilfe.

Denkt daran: Für die direkte Unterstützung wird empfohlen, im Sinne der Vermeidung der weiteren exponentiellen Ausbreitung des Virus folgende Grundsätze zu beachten:

  • Helft lokal, z.B. Nachbar*innen
  • Helft wenigen, aber konsistent; z.B. bei einer Familie babysitten
  • Direkte soziale Kontakte wenn möglich nicht wahrnehmen

Detaillierte Infos dazu gibt es hier.

Und aufgepasst: auch Parteien und Gruppierungen, die Ideologien der Ungleichwertigkeit vertreten, bieten Nachbarschaftshilfe an.

Politische Forderungen und Petitionen:

Lasst uns dabei nicht vergessen, dass das Corona-Virus ein globales Phänomen ist. Deshalb rufen beispielsweise medico international in ihrem Spendenaufruf zu globaler Solidarität auf.

Weitere Infos:

  • Twitter-Kanal Berlin solidarisch gegen Corona
  • mehrsprachige Infos vom Ethno-Medizinischem Zentrum und Zentrum von Mi für Migrant*innen
  • Rufnummern für verschiedene Anliegen (z.B. psychische Schwierigkeiten in Quarantäne, häusliche Gewalt, Hotline für wohnungslose Menschen)

Lohn(arbeit):

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