Veranstaltung „Zwangsarbeit in Pankow 1938 bis 1945“ | 01.10. | 18 Uhr

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Während der Zeit des Nationalsozialismus schufteten tausende Menschen auf dem Gebiet des jetztige Bezirk Pankows in größeren und kleineren Betrieben als zwangsarbeiter*innen: Kriegsgefangene, KZ Häftlinge, Ostarbeiter*innen und ausländische Fremdarbeiter*innen, Juden und Jüdinnen wurden zur Arbeit gezwungen. Sie lebten unter unwürdigsten Bedingungen in Lagern unterschiedlicher Größe.

Mitglieder des Netzwerks „Gedenken & Erinnern Pankow“ haben sich auf den Weg gemacht um diese Geschichte genauer zu beleuchten. In der Veranstaltung soll ein erster Überblick über Betriebe und Lager der NS-Zwangsarbeit im Bezirk Pankow gegeben werden. Sie stützen sich hierbei u.a. auf Material aus der Ausstellung „Geraubte Zeit“ des Museumsverbundes Pankow aus dem Jahr 2002, sowie auf einige Forschungsergebnisse, die seitdem erschienen sind. Vieles ist heute noch unerforscht und vergessen. Es gibt auch nur einige wenige öffentliche Informationstafeln oder Gedenkorte.

In einer anschließenden Debatte wollen wir auch die Frage diskutieren: Warum und wie wollen wir heute an die menschenverachtende Ausbeutung durch das NS-Regime erinnern?

01. Oktober 18 Uhr
Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz
(Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin, U-Bhf Senefelder Platz)

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