Fachgespräch | Bedrohung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durch Rechtspopulismus

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Am 25.09.2018 von 10 bis 13 Uhr im Café Maggie, Frankfurter Allee 205, 10365 Berlin

In den vergangenen Monaten wurden Träger und damit auch Einrichtungen der sozialen Arbeit von rechtspopulistischen Akteur_innen mit Behauptungen und Unterstellungen konfrontiert. Politische Bildungsangebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wurden beispielsweise als „linksextrem“ diffamiert oder Arbeit zu sexueller Vielfalt als „Frühsexualisierung“ delegitimiert. Viele Fachkräfte nehmen dies als Bedrohung war.

Aufgrund von Anfragen und Anträgen rechtspopulistischer Personen in Berliner Bezirksverordnetenversammlungen und dem Abgeordnetenhaus sehen sich Sozialarbeitende immer häufiger großem Druck ausgesetzt, ihre fachliche und in der Berufsethik begründete Arbeit legitimieren zu müssen. Der rechten Strategie, die Arbeiten für menschenrechtsorientierte und inklusive Stadtgesellschaft zu deligitimieren, können solidarische Gegenstrategien entgegensetzt werden.

Gemeinsam mit betroffenen Projekten der Jugendsozialarbeit kommen wir dazu in das Gespräch. Hierzu laden wir Kolleg_innen der OKJA ein, sich in einem geschützten Rahmen auszutauschen und Erfahrungen im Umgang mit rechtspopulistischen Angriffen zu teilen. Wir beraten uns kollegial über gefühlte und real existente Bedrohungsszenarien, um eine selbstbewusste und fachlich orientierte Antwort geben zu können.

Für das Gespräch ist die Teilnehmer_innenanzahl auf 25 Personen begrenzt.
Teilnahme nur nach Anmeldung unter:
marcel_dieckmann@licht-blicke.org

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.