Veranstaltung „Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung & Argumentationstraining gegen Rassismus

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In Kooperation mit den MaMis en Moviemento e.V. bieten wir ein Seminarmodul am 18. Mai von 10.00 bis 14.30 Uhr an, um engagierte Menschen fit zu machen gegen Diskriminierung:

Diskriminierung geht uns alle an! Umso wichtiger ist es, sich wehren zu können, wenn eine rassistische Beleidigung stattfindet, die Nachbarin sexistisch angemacht wird oder Beiträge in sozialen Netzwerken diskriminierend sind.

Dieser Fachworkshop weist Elemente eines methodischen Trainings auf. So werden wir nach einer Erfahrungshebung und einem Austausch der Teilnehmenden über Diskriminierungen konkret über Verhaltensunsicherheiten sprechen und diese systematisieren. Je nachdem, mit welchen Formen an menschenverachtender Hetze, kulturellen Zuordnungen oder rassistischer Diskriminierung die Teilnehmer*innen in den letzten Monaten konfrontiert waren, werden diese Situationen als Ausgangspunkte genommen, um gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln. Eines der Ziele ist es, Kommunikationsweisen zu erarbeiten und mögliche Gegenstrategien in Rollenspielen zu erproben.

Wer Anfeindungen und Diskriminierungen wirksam begegnen will, sollte inhaltlich gewappnet sein, die Situation einschätzen können und sich der eigenen Grenzen bewusst sein. Eine große Herausforderung ist es in diesen Situationen wertschätzend zu bleiben.

Das Argumentationstraining stellt Handwerkszeug und Kommunikationsstrategien zur Verfügung und soll die Verhaltenssicherheit im Umgang mit Klient*innen, Eltern, Jugendlichen oder Nachbar*innen stärken.