Alles neu: FinK und Corona

5 Paar Händer übereinander symbolisierne: Gemeinsam schaffen wir das!
Foto: Michal Jarmoluk auf Pixabay

Mein Start bei Pfefferwerk unter dem Deckmantel von Corona

Frisch aus dem Studium und voller Motivation trotz erschwerter Bedingungen durch Corona ging ich meiner Anstellung bei Pfefferwerk entgegen und fand mich am 1. April mit meiner Kollegin Monique Loos und der Leitung Franca Wellnitz an unserem vorübergehenden Arbeitsplatz in der Stralsunder Straße ein.

Mit gebührendem Abstand saßen wir beisammen und besprachen, diskutierten, fragten, warfen um und setzten neu auf. Ideen, Listen, Konzepte, Leitfäden. Dies zieht sich fort bis zum heutigen Tage, denn noch immer – durch oder auch geschoben auf Corona – fehlt das endgültige O.K. des Jugendamtes und somit auch der Startschuss, um endlich richtig loszulegen.

Trotz immerwährender Vorfreude und der hier gelebten Partizipation aller zerrt es sehr, in dieser Situation – für die letztendlich niemand die Verantwortung trägt – an den Schreibtisch gebunden zu sein, ohne Kind und Pädagogik, und darauf zu warten, endlich die tatsächliche und praktische Arbeit zu beginnen. Der Warmherzigkeit, Tatkraft und Entschlossenheit der Einrichtungsleitung Franca haben wir es zu verdanken, dass wir den Weg trotz vieler Steine mit Positivismus und einem starken Team weiter beschreiten und sicher alle noch kommenden Hürden meistern werden.

Doch was ist FinK überhaupt?

FinK steht für Familieninklusive Kleinklasse. Der Name ist Programm in unserer Einrichtung in der begrünten Hellersdorfer Promenade 14c im Bezirk Hellersdorf. Hier soll Kindern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und herausforderndem Verhalten, die momentan nur wenige Stunden in der Woche unterrichtet werden können, und ihren Familien ermöglicht werden, gemeinsam mit uns einen Alltag zu gestalten.

Neben Unterrichtseinheiten sind auch pädagogische Betreuung, FiSch und auch eine Multifamilientherapie geplant. Ziele sind unter anderem die Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwert der Kinder und eine Rückführung in einen klassischen Schulalltag sowie die Entlastung und Selbstbefähigung der Eltern und eine Stärkung durch ein aktives Unterstützungsnetzwerk. Neben den bereits Genannten gehören noch eine Therapeutin sowie ein Lehrer und eine pädagogische Unterrichtshilfe – beide von der Kooperationsschule am Pappelhof gesandt – zu unserem Team.

Marlene Reith | FinK-Team | Kontakt: reith@pfefferwerk.de

 

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