Elizabeth Mardan (BA Sozialarbeit)
Der Bereich Netzwerkausbau startete im Juni 2010 mit dem Ziel, die Vernetzung des Projektes und der Kooperationsschulen ins Quartier und umgekehrt zu fördern. Entsprechend der Rahmenvereinbarung der Schulstrukturreform ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und externen Trägern und Einrichtungen vor Ort wichtig, um die Bildungsangebote und die Gestaltung des Ganztagsbetriebes zu erweitern und eigene Schulprofile zu entwickeln. Nach einer umfassenden Schülerbefragung, Diskussionsrunden in den Gesamtelternvertretungen und Gesprächen mit der Schulleitung ergaben sich vier Schwerpunkte: Bildung mit den Subthemen Integration und Nachhilfe, Beratung mit den Subthemen Familie und Gesundheit, Freizeit und Wirtschaft/Unternehmen mit den Subthemen Ausbildung und Praktika. Auf Basis dieser Hauptbereiche entstand ein interaktiver Netzwerkkatalog, in dem die für die Schulen interessante Träger-, Projekte- und Angebotslandschaft erfasst und systematisch dargestellt wurde.
Ebenso Bestandteil dieses Bereiches war die Teilnahme an unterschiedlichen bezirklichen Arbeitsgruppen und Gremien wie AG Brunnenstraße Nord, AG Beteiligung und AG Gender.
Im Bereich Berufsorientierung wurde eine Befragung der 10-KlässlerInnen im Frühling 2012 durchgeführt, mit dem Ziel die Gründe für die rare Nutzung der Berufsorientierungsangebote herauszufinden. Die Ergebnisse der Umfrage wurden auf der Gesamtschulkonferenz und dem Netzwerk BO vorgestellt.
In einer Zusammenarbeit mit den SchulsozialarbeiterInnen an der Ernst-Reuter-Schule wurde eine Referenzmappe erstellt, in der detaillierte Profile mancher Projekte und Träger, die externe Schulabschlüsse, produktives Lernen u.ä. anbieten, zusammengefasst wurden.