Aktuelles von [moskito]

 

Aktion im öffentlichen Raum: Kinderrechte in der Berliner Allee in Weißensee!
Eine riesige Plakatwand zum Thema Kinderrechte macht die Hauptstraße Weißensees bunter. Hier ein Foto in unserer Presseinformation!

Sozial-Kultur-Markt am 12. Mai um 15.00 auf dem Antonplatz: [moskito] ist dabei!
Auch in diesem Sommer sind wir wieder auf zahlreichen Festen vertreten, wie beispielsweise in Weißensee auf dem Sozial- und Kulturmarkt, dem Kiezkarsussel, beim Rakatak-Fest in Niederschönhausen, beim Bucher Fest der Nachbarn sowie auch auf dem alljährlichen Panke-Fest. Vielleicht kommen Sie dort mit uns ins Gespräch!

09.05. – 27.05.2016 Ausstellung "Kinder haben Rechte" in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Eröffnung am Mittwoch, 11.05.2016, 9:15 Uhr
Die mit dem kollektiv Migrantas und uns erstellte Ausstellung "Kinder haben Rechte!" im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie wird erstmals im Mai 2016 zu sehen sein.
"Ich habe das Recht zum Arzt zu gehen!" "Flüchtlinge müssen Schutz suchen können!" "Wir haben ein Recht darauf unsere Meinung zu sagen!" "Meine Eltern müssen sich um mich genauso kümmern wie um meine Geschwister"

Diese und viele weitere Rechte formulierten Kinder mit und ohne Fluchterfahrung der Moselgrundschule in Weißensee und der Bucher Hufelandschule. Denn: Kinder haben Rechte! Das Künstlerkollektiv Migrantas griff die Bedürfnisse der Kinder auf, leitete sie an, ihre Ideen zeichnerisch umzusetzen und bearbeitete die Bilder der Kinder. Daraus entstand eine Ausstellung, ein Trickfilm sowie ein Postkartenbuch.
In Zusammenarbeit mit [moskito], Grundschule im Moselviertel und dem Jugendamt Pankow und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von Demokratie leben.
Mehr dazu hier
Der Animationsfilm ist hier einsehbar!
Begleitheft hier!
Die Ausstellung kann bei [moskito] ausgeliehen werden! Ein Überblick ist hier!

Fortbildung: Argumentationstraing gegen rechtspopulistische und rassistische Sprüche
Aufgrund hoher Nachfrage wiederholen wir das Argumentationstraining im Juni: Hetze gegen Geflüchtete, inszenierte Faschlinformationen und Aufrufe zu Gewalt, sind häufig in sozialen Medien, am Arbeitsplatz und auf der Straße zu finden. Doch wie kann man reagieren? Was ist konkret zu tun, wenn 'Follower' bei Facebook Asylbewerber pauschal als sexistische Männerhorden stigmatisieren, oder wenn Kitaeltern den unverzüglichen Stopp der Einwanderung fordern, um die "deutsche Kultur" zu retten? Diese und viele andere Alltagssituationen sind Thema eines Argumentationstraings, dass wir als Fach- und Netzwerkstelle [moskito] am 22. Juni anbieten. Anmeldung usw. entnehmen Sie bitte hier

Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen
am 20. Juni 2016, 9 bis 12.00
Pfefferwerk, Haus 13, Schönhauser Allee 176

Fachtag mit Einführungsvortrag und ArbeitsgruppenFür Eltern ist Mehrsprachigkeit ihrer Kinder oft ein wichtiges Anliegen – für Einwanderer*innen aus beispielsweise Irland und den USA genauso wie für Menschen aus arabischen Ländern oder der Türkei. Mehrsprachigkeit kann zum Bildungsvorteil werden, aber es kann genauso bei Kindern zu Diskriminierungen führen. Durch Inputs und Workshops wollen wir herausfinden, wie Bildungseinrichtungen durch Mehrsprachigkeit bereichert werden können? Wie können daraus Diversität und Internationalität statt Diskriminierung erwachsen?
mehr dazu hier

Einführung Dr. Heidemarie Arnhold, Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.Workshop 1: Bildungseinrichtungen stark machen im Bereich der Mehrsprachigkeit, mit ana Maria Acevedo (MaMis en moviemento) Workshop 2: Die bilinguale Schule, mit Cornelia Donner, Berlin bilingual SchoolWorkshop 3: Mehrsprachigkeit und Diskriminierung, mit Berit Schröder ([moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechts)Abschlussrunde
Anmeldung erwünscht bis zum 6.6.2016

Pankower Aufruf zu Protesten gegen NPD und rassistische Gesinnung am 1. Mai
„1. Mai Nazifrei – keine Toleranz mit NPD-Kundgebung in Berlin-Weißensee“

Zivilgesellschaftliche Gegenkundgebung: Sonntag, 1. Mai 2016, ab 10 Uhr

Für den 1. Mai 2016 mobilisiert die NPD zu einer Kundgebung um 10 Uhr am Antonplatz in Weißensee, um gegen Geflüchtete zu hetzen. Weitere Kundgebungen will die NPD ab 12 Uhr am Prerower Platz in Hohenschönhausen und ab 14 Uhr in Schöneweide abhalten. An beiden Orten ist ebenfalls Protest angekündigt.
Wir nehmen rassistische Meinungsäußerungen nicht unwidersprochen hin und rufen für den 1. Mai zu einem breiten zivilgesellschaftlichen Gegenbündnis in Weißensee auf!
Es sind bereits mehrere Gegenkundgebungen rund um den Antonplatz angemeldet (voraussichtlich Platz vor Kaisers + Langhansstraße/ Ecke Berliner Allee), die um 10 Uhr beginnen.

Solidarität mit Geflüchteten! Gemeinsam gegen die NPD-Aktionen am 1. Mai!
Mehr Infos hier.

Jahreschronik des Pankower Registers ist fertig!
Für das Jahr 2015 wurden in Pankow 242 Vorfälle gezählt. Gegenüber dem Vorjahr sind dies weit über 70 Meldungen mehr (2014: 167). Gegenüber 2013 (154) ist die Steigerung noch drastischer. Der Anstieg in den letzten Jahren liegt an verstärkten Aktivitäten von NPD und Autonomen Nationalisten im Pankower Norden seit Sommer 2012 sowie einer zugespitzten rassistischen Stimmung in Weißensee und anderen Bezirksteilen. Es zeigt sich, dass rechtsextreme Einstellungen, wie z.B. Rassismus, auch in Pankow offener artikuliert wurden und zu Bedrohungen oder Angriffen führten. Die Jahreschronik ist aktuell im Druck und wird in Kürze in Pankow verteilt werden. Mehr dazu hier

Anstieg rassistischer und rechter Gewalt in Berlin
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Berliner Register und der Opferberatungsstelle ReachOut wurden die für das Jahr 2015 registrierten Vorfälle vorgestellt. Im Jahr 2015 dokumentierten ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechter Gewalt und die Register in den Bezirken einen Anstieg von Angriffen und Vorfällen, die einen rassistischen, antisemitischen, homophoben oder diskriminierenden Hintergrund hatten. Mehr dazu hier

Gemeinsam in der Nachbarschaft über Modularbauten und Containerunterbringungen diskutieren!
Der Bezirk einigte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Senat auf neun mögliche Standorte für Modularbauten bzw. Containerunterbringungen für Geflüchtete im Bezirk Pankow. Anlässlich eines geplanten Standortes in der Rosenthaler Kirchstraße gab es bereits einen Aufruf zu einer Anwohnerversammlung. Diese soll in den kommenden Wochen fortgeführt werden. Da auch neonazistische Aktivitäten in Rosenthal beobachtet wurden, die sich gegen die geplante Unterkunft richteten, mobilisierten Engagierte und Aktive aus dem neugegründeten Unterstützungskreis Rosenthal zu der Versammlung, um demokratische Positionen zu stärken. Auch an anderen geplanten Standorten werden evt. Anwohner*innen das Bedürfnis haben über die Unterbringungen in ihrer Wohngegend zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, wie sie den Geflüchteten unterstützend und solidarisch zur Seite stehen können. Als Fach- und Netzwerkstelle [moskito] möchten wir diese Versammlungen und Gespräche über und mit Neuberliner*innen gerne unterstützen und begleiten. Deswegen melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Versammlungen abhalten wollen oder von Veranstaltungen zu diesem Thema in ihrem Kiez hören! moskito@pfefferwerk.de

Workshop: "Visionen für Pankow: Wofür schläg dein Herz?" am 30.4.16, 11-17.00
Im Rahmen unserer Partnerschaften für Demokratie möchten wir Menschen zusammenbringen und gemeinsam Visionen für den Bezirk Pankow oder einzelne Bezirksteile entwickeln. Pankow hat eine lebendige Zivilgesellschaft, daran soll angeknüpft werden. Ziel ist es auf diesem Workshop gemeinsame Projektideen zu finden, deren Umsetzung teilweise aus den Geldern des Bundesprogramms Demokratie Leben! bestritten werden können. Ein großes Thema der Partnerschaften für Demokratie wird auch in diesem Jahr die Arbeit zum Thema Begegnung mit Geflüchteten sein.
Vorläufer dieses Workshops waren die gutbesuchten "Demokratie-Dinner" der letzten Monate, die als inoffizielle Treffen dazu dienten Menschen zu vernetzen und Lust auf gemeinsame Projektarbeit zu machen. Ein Workshopprogramm und -beschreibung findet sich in Bälde auf der [moskito]-Homepage.

Start des Projekts "Am Nullpunkt" - Begegnungen zwischen Geflüchteten und Nachbarschaft vertiefen
Aus der Partnerschaft für Demokratie Süd ist ein Projekt im Unterstützungskreis Straßburgerstr. entstanden, das nun Online ist und auch für pädagogische Zwecke verwendet werden kann. Für das Projekt "Am Nullpunkt" wurden Geflüchtete aus unterschiedlichen Herkunftsländern interviewt und die Erzählungen öffentlich gemacht. Diese eindrucksvollen Zeitdokumente veranschaulichen Fluchtgründe und die Erfahrungen des Ankommens der Geflüchteten hier in Deutschland.   

Erfolgreicher Protest gegen rassistische Demonstration der NPD in Weißensee
Am 1. Februar diesen Jahres rief die NPD auf zu einer Kundgebung mit anschließener Demonstration am Antonplatz in Weißensee. Insgesamt folgten auch rund 100 Neonazis diesem Aufruf, der das Motto "Das Boot ist voll, Asylbetrüger abschieben" hatte. Das konnten demokratische und engagierte Weißenseer*innen nicht hinnehmen: Aus Parteinen, Unterstützungskreisen für Geflüchtete, antifaschistische Gruppen und Anwohner*innen trafen sich rund um den Antonplatz sowie an der S-Bahnstation-Greifswalder-Straß, um den rassistischen Forderungen Paroli zu bieten und das Motto "Weißensee ist bunt" auf die Sttraße zu tragen. Die Bilanz: Die NPD-Anhänger*innen konnten ihre vorgesehen Route nicht durchsetzen und führten eine sehr verkürzte Demonstration durch. Für Weißensee war das ein klarer Erfolg für die pluralistisch und demokratisch orientierte Zivilgesellschaft. Ein Dankeschön an alle Koordinator*innen und Helfer*innen!

Neonazi-Aktivitäten verlagern sich nach Berlin-Karow
Der Pankower Ortsteil Karow wurde in den letzten Wochen zu einem Aktionsort der NPD. Am 17.11. veranstaltete der KV 8 der NPD mit zunächst etwa 20 Personen eine Kundgebung gegen die geplante Eröffnung einer Notunterkunft in einer Karower Sporthalle, am Folgetag waren es schon bis zu 80 Personen aus dem Umfeld der NPD. Weiterlesen

Neues Bundesprogramm: Partnerschaften für Demokratie Pankow Nord/ Süd gehen 2016 in die neue Runde
Aktuell werden auch für das kommende Jahr die Anträge für das Bundesprogramm Demokratie Leben! verfasst. Die Implementierungsphase wurde inzwischen durch die Vernetzung von Menschen, die sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einsetzen, abgelöst. In mehreren Zusammenkünften haben sich Menschen kennengelernt, über ihre Projekte ausgetauscht und über ihre Anliegen beraten. Im kommenden Jahr sind zwei Demokratiekonferenzen geplant, die sich thematisch mit einzelnen Sozialräumen Pankows und den jeweiligen Bürgeranliegen beschäftigen. Auf unserer Homepage können Sie die Projekte einsehen, die in diesem Jahr aus den Partnerschaften für Demokratie Pankow Nord/ Süd gefördert wurden. Förderungen Pankow Süd/ Förderungen Pankow Nord

Pankownale Drei/ Crossculture Market - ein Begegnungsprojekt in Weißensee
Mit dieser Veranstaltung am 5.12.15 geben die Organisationen Menschen unterschiedlichster Herkunftsgeschichte Raum zur Begegnung und zum Austausch von Möglichkeiten, Fähigkeiten, Talenten und Begabungen. Geflüchtete, Initiativen, Organisationen und Unterstützer_innen präsentieren die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit Kunsthandwerk, Handarbeiten, kulinarischen Landesspezialitäten, Musik, Performance, Mitmach-Aktionen und vielem mehr.
Die Veranstaltung findet im großen Saal des Kultur- und Bildungszentrums Raoul Wallenberg-Weißensee/KuBiZ statt.
Kooperationen: Trixiwitz e.V., Kubiz, Kunst-Stoffe e.V., Freie Grundschule Pfefferwerk, kommen&bleiben. Viele Ehrenamtliche, Sponsor_innen und unterschiedlichste Spender_innen unterstützen das Projekt auf vielfältige Art und Weise. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms DemokratieLeben! gefördert und findet im Rahmen der Parterschaft für Demokratie Pankow Süd statt.

Fachtag Mehrsprachigkeit war ein voller Erfolg!
Am 3. November kamen im Bezirksamt Pankow rund 100 Menschen unter dem Slogan „Die Grenzen meiner Sprache(n), sind die Grenzen meiner Welt“ zusammen, um gemeinsam über Perspektiven und Barrieren bei der mehrsprachigen Erziehung zu diskutieren. „Wir leben in einer Gesellschaft, die immer internationaler wird. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource, da sie die Begegnung und den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen ermöglicht.“  So die Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzal. [moskito] veranstaltete mit anderen Initiativen zusammen einen Workshop, der ebenfalls gut besucht war. Die Teilnehmenden sprachen über ihre Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit und tauschten sich über diskriminierende Erlebnisse aus.
Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus dem Bildungs- und Jugendbereich sowie weitere Multiplikatoren insbesondere aus den Migrantencommunities. Hier mehr dazu!

Buch-Karower-Erklärung
„Sei demokratisch. Sie respektvoll. Sei Karow. Sei Buch“, so lautet der Slogan der Buch-Karower Erklärung. Über sechzig Vereine, Initiativen und Organisationen haben diese Erklärung bereits unterzeichnet, um deutlich zu machen, dass in Buch und Karow Neoanzis nicht einfach geduldet werden. Postkarten und Plakate bestellen Sie gerne unter moskito@pfefferwerk.de

Antisemitismus am 09. November 2015 – auch in Prenzlauer Berg ein Thema
Am 77. Jahrestag der Pogromnacht haben Rechtsextremist*innen an drei Orten in Berlin mit Kundgebungen und Demonstrationen provoziert. Im Bezirk Pankow marschierte die rassistische Demonstration „Bärgida“ an der Synagoge in der Rykestraße (Prenzlauer Berg) vorbei. Zu Beginn der Demonstration wurden vereinzelt antisemitische Stereotypen – wie beispielsweise „Brunnenvergifter“ – in Reden verwendet. Eine Zusammenstellung aller antisemitischen Vorfälle der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ hier

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