Diese Reflektions- und Planungsrunde mit Sozialarbeiter*innen aus Jugendfreizeiteinrichtungen gründete sich vor dem Hintergrund der virulenten nichtorganisierten rechtsextremen Subkultur im Bezirk Weißensee und der Wahrnehmung von „Angsträumen“ im öffentlichen Raum.

Sozialarbeiter*innen aus Jugendeinrichtungen haben 2014 gemeinsam mit [moskito] Multiplikator*innenenschulungen entwickelt. Das Phänomen Rechtsextremismus beim Klientel oder bei deren Eltern stellt Mitarbeiter*innen von Kinder-und Jugendeinrichtungen vor eine große Herausforderung, einen angemessenen Umgang damit zu finden. Um dem abzuhelfen, haben sich einige engagierte Sozialarbeiter*innen proaktiv in einen fachgeleiteten reflexiven Prozess begeben und uns um Begleitung gebeten. Ziel ist zum einen die Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen der regionalen Kinder- und Jugendeinrichtungen, aber auch die Erarbeitung eines demokratischen Selbstverständnisses sowie gemeinsamer Qualitätsstandards bei der praktischen Umsetzung in der Organisation. [moskito] führt damit die begleitende Arbeit über den Lokalen Aktionsplan Weißensee hinaus fort und organisierte 2015 gemeinsam mit den interessierten Einrichtungen einen Fachtag sowie eine Fortbildung zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.