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Selbstdarstellung

Die FreiwilligenAgentur Prenzlauer Berg 
  • vermittelt unentgeltlich freiwilliges Engagement in gemeinnützige Organisationen und an sozial nützliche, nicht kommerzielle Projekte
  • berät und begleitet ihre Netzwerkpartner/-innen in der Arbeit mit Freiwilligen
  • greift Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements in den Stadtteilen auf und unterstützt diese 
  • fördert die Entwicklung von gemeinnützigen Netzwerkstrukturen im Stadtteil

Die Anbindung an das Nachbarschaftshaus der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH bietet für unsere Arbeit gute Voraussetzungen – Information über und Aktivierung von Engagement, Vorstellung bzw. gemeinsame Organisation und Durchführung von Projekten/Projektideen und Veranstaltungen, Nutzung vorhandener Ressourcen.

Wir sind vertreten in der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA)
und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) 


Zur Entstehung der FreiwilligenAgentur

Von der Freiwilligenagentur Helmholtzplatz / Falkplatz
Sozialwissenschaftliche Defizit- und Ressourcenanalysen von 2004 haben für die
Quartiere Falkplatz und Helmholtzplatz einen hohen Bedarf an freiwilliger Mitarbeit
in Organisationen und auf der anderen Seite ein hohes Engagementinteresse der
Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersstufen festgestellt. In beiden Quartieren ist
ein großes Spektrum an Organisationen aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit,
Seniorenarbeit, Stadtteilarbeit, Grünflächen und öffentlicher Raum, Kunst und Kultur,
Bildung, Freizeit, Arbeitsförderung sowie Selbsthilfe vertreten. Die Bewohnerinnen
und Bewohner haben einen überdurchschnittlich hohen Bildungsstand, sind häufig
selbständig, flexibel erwerbstätig oder pensioniert und verfügen damit über zeitliche
Kapazitäten, die auch für freiwilliges Engagement genutzt werden können. Die lokalen
Akteure haben in vielen Gesprächen die Entstehung einer FreiwilligenAgentur für die
beiden Quartiere unterstützt.

und der Freiwilligenarbeit im Gemeinwesen am Teutoburger Platz
Parallel begannen im Nachbarschaftshaus der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH am
Teutoburger Platz im Sommer 2005 die konzeptionellen Vorbereitungen des Aufbaus
einer Freiwilligenagentur. Die Idee entstand aus der jahrelang praktizierten intensiven
und erfolgreichen Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern
im Nachbarschaftshaus und im Stadtteil mit den wichtigsten Kooperationspartnern:
der 1. Grundschule, der Bürgerinitiative Teutoburger Platz (BI) und der Betroffenen-
vertretung Teutoburger Platz. Die Freiwilligenarbeit und das Bürgerschaftliche
Engagement in diesem Gemeinwesen gestalteten sich bisher zum einen in langfristig
ausgerichteten Projekten wie der Betroffenenvertretung, der BI, der Werkstatt des
Nachbarschaftshauses oder der lokalen Agenda. Zum anderen in Form temporärer,
aber wiederkehrender Projekte wie Arbeitseinsätzen auf dem Platz, im Nachbarschafts-
haus, der Beteiligung an den Schulhofumgestaltungen und den Waldwochenendpro-
jekten im Berliner Forst. Ebenso konnte durch die Beteiligung an den Berliner
Freiwilligentagen seit 2001 die besondere Form des corporate citizenship angewandt
werden.
Das führte zu einer nachhaltigen Verbesserung des stadträumlichen Umfeldes und es
trug wesentlich zum sozialen Zusammenhalt der Nachbarschaft und der Identifikation
im Stadtteil bei.
Diese erfolgreiche Arbeit weiter zu qualifizieren, perspektivisch in bedarfsgerechten
Segmenten zu entwickeln und im Multiplikationsverfahren auf weitere Planungsräume im
Prenzlauer Berg auszudehnen, waren Anlass zur Gründung einer Freiwilligenagentur, mit
dem Ziel des Ausbaus und der Verstetigung der Freiwilligenkultur.

zur FreiwilligenAgentur Prenzlauer Berg
Beide Initiativen entwickelten gemeinsam ein neues Konzept für den Aufbau einer
Freiwilligenagentur für den gesamten Prenzlauer Berg.
Träger der neuen Freiwilligenagentur ist die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH. Das neue
räumliche Herzstück befindet sich im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz, wo ein
Büro eingerichtet und Sprechstunden abgehalten werden. Weitere Sprechstunden der
Agentur sollen perspektivisch an verschiedenen dezentralen Standorten im Gebiet stattfinden.