|
|
| Karjaa, 24.07.07
Heute ist Dienstag
und ich hatte, ungewöhnlicherweise, keine
Probleme aus dem Bett zu kommen. Es regnete (was ich besonders
beschissen fand). Motiviert quetschten wir uns (15 Leute glaube
ich) in den Transporter und fuhren zum Festivalgelände. Dort
angekommen tranken wir Kaffe, was Phillip mal wieder falsch verstanden
hatte, weil er mindestens fünf Tassen exxte.
Börje (der Big Big Big Big Boss vom Festival) teilte uns in
verschiedene Arbeiten ein, wie jeden Morgen. Max und Chris arbeiteten
am Zaun weiter (trotz des Dauerregens, er musste ja fertig werden),
Phillip und Nadine malten Schilder und Melike und meine Wenigkeit
halfen
Elllllllli,
der
Leiterin
des
Dekoration
Teams (bei den Finnen wir Elina anders ausgesprochen).
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
Acht
andere Mädels halfen uns beim Dekorieren
in einer riesigen Halle (die eher zu einer Halloweenparty passen
würde). Ich konnte mir nicht vorstellen, dass in drei Tagen
Bands hier spielen würden (aber egal ich soll ja nicht denken.?)
Melike, Angie, ich und so eine andere Tussi (von der ich, ein Glück
den Namen vergessen habe) sollten eigentlich große blaue
Tücher, oder was das ist, schwarz anmalen, aber wie des auch
ist mit den Finnen (keine Organisationstalente, wie meine Wenigkeit)
fehlte die Farbe. Wir warteten. Melike hatte die brennende Idee nach
Phillip und Nadine zuschauen (um die Langeweile zu vertreiben,
weil wir sonst zu viele Kippen auf einmal rauchen würden),
was wir auch taten. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die malten mit Seelenruhe
Schilder fürs
Festival (Phillip quasselte wie ein Wasserfall, was mich ungeheuer
aufgeregt hat). Nadine machte die Arbeit sehr viel Spaß, denn
sie liebt es mit Pinsel zu schreiben. Ich versuchte mir bei Kati
Arbeit mit den drei zu besorgen (was sich als ungeheuer schwierig
herausstellte, weil Kathi dauernd verwunden war).
Melike ging zur der großen Halle zurück, um zu schauen,
ob die Farbe denn endlich da war.
Ich malte 10 Minuten, dann wurde es mir zu bunt und ich ging ebenfalls.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
DIE
FARBE WAR DA! Endlich konnten wir anfangen. Die Arbeit war, wie
sich herausstellte, ziemlich anstrengend (was noch dazukommt ist,
dass die Tussi, von der ich den Namen vergessen habe, dauernd rumgemeckert
hat). Nach ein paar Stunden, die wir wie Minuten vorkamen, machten
wir Mittagspause.
Es gab Risotto und mal wieder fehlte Salz. Wir
gingen wieder zur Arbeit und malten einige Stunden, bis die Farbe leer war. Wir
machten eine Pause und ich checkte meine Mails. Die
nächste Aufgabe die wir bekommen haben war um einiges leichter, wir schneideten
Kreise aus. Nach einiger Zeit kamen Nadine und Phillip dazu (alle Schilder
waren fertig) und arbeiteten mit uns.
Dann gab es Abendessen, es gab ungewöhnlich viel Auswahl, aber es schmeckte.
Nach dem Abendessen nervte Phillip Michael so lange bis er uns nach Hause fuhr.
Es ist jetzt 18:52 Uhr und die anderen arbeiten immer noch. (Autor: Sinah)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Soo,
Sinah hat das jetzt vergessen zu erwähnen,
wir haben heute für Max noch ein kleines selbst gemachtes Geschenk
fertig gestellt haben. Eine Fotokolloge die wir ihm eigentlich an
seinem Geburtstag geben wollten, aber durch Arbeiten usw. haben wir
es erst heute geschafft und ihm auf sein Bett gelegt, er hat sich
total gefreut… Ich verabschiede mich… (Nachtrag Melike)
|
|
|
|
 |
|
|
P.S. Philipp
ist, nachdem die Müden und Faulen ins Hostel gefahren sind,
heimlich auf ein Fahrrad gestiegen und zurück zum Festivalgelände
geradelt. Dort hat er bis 22:30 fleißig gearbeitet (er schloss
sich dort unter anderem Max an). Nach Aussagen von Max erwähnte
er, dass er nun seine Arbeitsmoral ändern möchte. Bin mal
gespannt, wie lange das anhält (Nachtrag Nadine) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Karjaa, 25.07.2007
Der
Endspurt beginnt. Auch Börje versuchte mehr oder weniger
erfolgreich Druck zu machen und allen freiwilligen Arbeitern mit
seinem Lieblingsleitspruch „Arbeit macht frei“ zu motivieren.
Sinah zog den Strohpuppen Anziehsachen an (sie wurden am Straßenrand
aufgestellt und weisen den Weg zum Faces Festival), Nadine bekam
ein paar Aufgaben, die ihr nicht gefielen. Sie konnte sich immer
wieder erfolgreich überflüssig machen, indem sie anderen
ihre Aufgabe übertrug und sich andere Arbeiten widmete, die
eher ihren Wünschen entsprachen, um dann festzustellen, dass
auch jene nicht ihrer Stimmung gerecht wurden. Dann bekam sie die
ehrenvolle Aufgabe den Backstagebereich der Mainstage frei nach
ihren Wünschen zu gestalten. Als Hilfe bekam sie zwei verpeilte
Helfer und Nadine war verantwortlich für das Ergebnis. Mittags
entschied sie sich dazu, die wichtige Aufgabge zu übernehmen den
Zaun rot zu streichen und die Gestaltung des Backstagebereiches
Melike und Sinah zu übertragen.
Die beiden Verpeilten mussten stattdessen in der großen (Fabrik)-Halle
Formen (hauptsächlich
Kreise) aus Teppichen schneiden, Löcher rein stechen und an
einer Nylonschnur auffädeln.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
Nadine
stellte sich das beste Team zum Streichen des Zaunes zusammen.
Nur die fleißigsten Arbeiter
durften dabei sein: Mei Chi (die taiwanische Superarbeiterin), Aline
(die belgische muskelbepackte Malerin) und Philipp (der hauptsächlich
als Laufbursche eingesetzt wurde, da er seine besten Hosen anhatte.
Er besorgte Farbe, Leiter, Pinsel und unterhielt das Team mit einem
rhythmischen „Eins, Zwei, Eins, Zwei. …“). Nach
einer Stunde erstrahlte der Zaun im schönsten rot und Börje war
glücklich. Anschließend begab sich das Super-Team
auch in die Fabrikhalle und reihte sich unter die glücklichen
Kreishersteller für den Rest des Tages. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Melike
und Sinah waren den Tag über kaum zu sehen, denn sie
hielten sich im Backstagebereich der Mainstage auf. Elina hatte
Nadine den Auftrag gegeben, dass dieser Bereich noch am selben Tag
fertig gestellt werden sollte. Aus diesem Grunde blieben sie auch länger
(Max und Christoph auch). Als sie gegen Mitternacht ins Hostel kamen,
war sich Nadine nicht ganz so sicher, ob die beiden wirklich so lange
gearbeitet haben, auch wenn sie es felsenfest behaupteten.
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie
hörte
von einem Gerücht, dass an diesem Tag eine kleine Party auf
dem Festivalgelände sein sollte…. Max kam noch später… aber
dazu wollen wir lieber nicht mehr sagen. In jedem Falle wurden
die anfallenden Arbeiten erledigt, soviel konnte am nächsten
Tag festgestellt werden. (Autor: Nadine)
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Karjaa, 26.07.2007
Heute
war der wohl wichtigste Arbeitstag und es gab mindestens vier
von uns
sieben, die der Meinung waren, sie hätten es sich verdient bis
Mittags zu schlafen. Dafür arbeiteten allerdings alle bis
23:00 Uhr (oder länger) und niemand drückte sich vor
anfallenden Arbeiten. Es gab viele Tausend Kleinigkeiten zu tun,
was den Eindruck
erweckte,
dass wir tatsächlich im Zeitplan liegen (wobei es noch immer
nicht nach Festival aussah). Wir führten die anfallenden Arbeiten
erfolgreich und zur Zufriedenheit der Festivalleitung aus. Es gab
Büroaufgaben, Max und Christoph bauten die meiste Zeit irgend
etwas, Nadine (be)malte viel (z.b. die Kassenhäuschen) und natürlich
die Decoration Factory brauchte bis zur letzten Minute unsere Hilfe.
Wir, aber
auch die
anderen
international Volunteers waren völlig
erledigt und vielen nur noch in die Betten. Morgen wird ein anstrengender
Tag und endlich, endlich der Beginn des Festivals…. (Autor:
Nadine)
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch
schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen, na dann ist ja alles klar?!
Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich (Christoph), einen Bericht
schreiben darf.
Wir haben lange auf diesen Tag gewartet und in den letzten drei
Wochen alles dafür getan, dass wir mit allen Arbeiten pünktlich
fertig werden.
Ja, heute ist Freitag, der 27.07.2007 und heute beginnt nun
endlich das Faces Etnofestival.
Da das Festival aber erst um 17 Uhr beginnt,
müssen wir
dann doch noch ran, um die letzten Arbeiten abzuschließen.
Ich weiß, dass es schwer vorzustellen ist aber aus mir
unerklärlichen Gründen, haben wir (ich nenne jetzt
keine Namen) ein Stück Zaun vergessen und mussten es heute
nachbessern. Ich denke, es ist dann wirklich genug Zaun in den
letzten Wochen gebaut worden und wir können dieses Thema
dann endgültig zu den Akten legen (zumindest bis nächstes
Jahr). Max hat heute auch noch Löcher für die Stromkabel
buddeln müssen, damit keiner stolpert. Max ist jetzt nämlich
mitverantwortlich für die Lichteffekte/Lichtdesign und er
hat dafür einen FULL ACESS – Ausweis bekommen. Max
hat in den letzten drei Wochen eine echt steile Karriere hingelegt
;)
Ich habe in der Zeit, wo Max die Löcher gebuddelt hat, weitere
Zelte aufgebaut. Man muss sich das folgendermaßen vorstellen:
Ein großer Container voll mit Zeltstangen, jedes Zelt gibt
es nur einmal und alle Stangen in der gleichen Farbe aber unterschiedliche
Systeme. Ich sollte mich natürlich beeilen, weil die Zelte
gebraucht werden aber keiner konnte mir sagen, wie viele Zelte
aufgebaut werden sollten. Ich war mehr oder weniger auf mich
alleine gestellt, weil Max ja immer noch mit Buddeln beschäftigt
war, Katja mit Michael weitere drei Millionen Pässe machten
und der Rest der Bande nicht auffindbar war. (Sie irrten hauptsächlich,
mit Mülltüten bepackt, durchs Gelände und sorten dafür, dass
alles sauber und
ordentlich aussah)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Je
weiter der Tag voranschritt, desto mehr füllte sich die Festivalarea mit Menschen, Zelten und Ständen.
Um 17 Uhr war dann offizieller Einlass und somit auch Beginn des
Festivals. Die ersten Bands spielten ab 18 Uhr auf der Mainstage,
der Indoorstage und der Riverstage. Leider war der erste Veranstaltungstag
sehr verregnet und dementsprechend waren auch nicht ganz so viele
Leute da, wie erwartet. Das Opening auf der Mainstage (draussen),
fand dann vor mir und Max (die anderen sind vor dem Regen geflüchtet)
und ein paar zufällig vorbeikommenden Dixi-Toiletten statt.
Im Laufe des Abends ließ der Regen dann auch irgendwann nach
und das Areal wurde dann noch richtig schön voll. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Auf
der Indoorstage, spielte eine HipHop-Band mit einem Taubstummen „Sänger“. Das muss man sich
so vorstellen, dass einer gesungen hat und der Taubstumme mit Zeichensprache
gerappt hat. War echt klasse. Im Anschluss spielte dann, ich nenne
sie mal die Phudys Finnlands, auf der Indoorstage und mit einem Mal,
wurde es richtig voll. Na jedenfalls haben wir uns dann von der Euphorie
anstecken lassen und haben ordentlich mit Stimmung gemacht. Irgendwann
gegen…. Ich weiß es nicht mehr….haben wir uns dann
zu Fuß auf den Weg nach Hause gemacht um uns für den Samstag
fit zu schlafen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
(ab jetzt Max)
Zu beginn des Abends hatte ich den Eindruck Finnen könnten nicht
tanzen, eine ganze Halle gefüllt mit Menschen die zwar begeistert
rumstehen oder sitzen und digitale Fotos machen doch ernsthafte Bewegungen
waren kaum feststellbar.
Ich unterhielt mich mit einigen Finnen darüber und wurde zur
Geduld gebeten das wurde sich schon noch ändern. Und tatsächlich
spät am Abend beim Auftritt der SKA-Band Tundramatiks kochte
die Stimmung, alle waren in Bewegung die ganze Halle tanzte und auch
mir schmerzten nach diesem Auftitt die Füße vom vielen
Hüpfen und Tanzen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Samstag, der 28.07.2007
Mit „Guten Morgen“ ist heute nicht viel, da wir bis
15 Uhr geschlafen haben. (Nicht alle wohl bemerkt. Nadine beispielsweise
war bereits um 11 Uhr auf dem Festivalgelände und musste dort
arbeiten). Wir haben uns dann alle irgendwann im Besprechungsraum
getroffen und gefrühstückt (nicht alle wohl bemerkt,
denn Nadine war bis zum späten Abend in Billnäs, doch
dafür die erste im Hostel), bevor wir uns dann auf den Weg
zum Festival gemacht haben. Heute war Petrus dann doch auf unserer
Seite, es war zwar windig aber es hat nicht geregnet. Das relativ
gute Wetter hat sich dann auch prompt auf die Besucherzahlen ausgewirkt.
Ich weiß nicht wie viel Millionen Menschen heute da waren
aber 3000 waren es bestimmt. Nachdem wir dann das Programm auf
den einzelnen Bühnen begutachtet haben, haben wir uns dann
an der Mainstage versammelt um den heißen Rhytmen gelauscht.
Natürlich haben wir unsere Traumkörper auch zu der Musik
schwungvoll bewegt. Vielmehr gibt es von diesem Tage auch nicht
zu berichten (zumindest nichts offizielles mehr für die Homepage
;-) ) (Autor: Christoph)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Click to see video... |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
(Ab
jetzt Max)
Mir fällt dann doch noch etwas ein, erwartungsgemäß hüpfte
jeder der wollte über unseren Zaun, Phillip hatte es geschafft sich ein
Security T-Shirt zu besorgen (von Nadine, denn sie bekam es als sie ihre Shift
am inofficial Gate absolvierte) was ihm dann aber abgenommen wurde. Nachdem das
Gelände um zwei geräumt wurde ging es bis 7h morgens auf der alten
Campingarea weiter. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Billnäs, 29.07.2007
Auch
heute war ein weiterer Tag auf dem Festivalgelände,
der letzte. Gute Musik, viele Leute, wechselhaftes Wetter. Eigentlich
kaum vorstellbar, dass dies nun alles vorbei sein soll, zumindest
für dieses Jahr. Ich sitze gerade im Faces Office, es ist
20:21 Uhr und wenn ich raus gucke sind kaum mehr Menschen da, die
meisten
Stände sind bereits abgebaut und es sieht fast wieder so aus,
wie vor einigen Tagen. War das nun alles? Die drei Wochen sind
wie im Fluge vergangen und morgen fliegen wir schon wieder zurück.
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ich
muss sagen, dass ich heut etwas traurig bin und am liebsten noch
länger bleiben würde. Das Hostel,
das Gelände all das müssen wir nun hinter uns lassen. It
is time to say Good Bye…. Aber immerhin erwartet uns eine After
Party für alle fleißigen Helfer in einer knappen halben
Stunde. Eins muss man den Finnen lassen, sie können feiern.
Es wird auch ein Abendessen geben und alle werden mit Sicherheit
sehr müde sein. Ich freu mich drauf. Die Dancing Blueberries hätten
heute eigentlich ihren großen Auftritt gehabt, aber leider, leider
war ein Großteil der Bandmitglieder nicht in der Verfassung….
Schade, schade. Vielleicht wird’s was zur After Party heute Abend….
(Autor: Nadine)
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Berlin, 30.7.2007
Wir sind wieder gut in Berlin angekommen. Gegen 9:00 standen
wir auf, packten noch unsere letzten Sachen und frühstückten
mit den anderen international Volunteers. Wir waren gemeinsam mit
ihnen ein tolles Team. Einige werden wir mit Sicherheit sehr vermissen,
doch auch sie werden uns nicht so ohne weiteres vergessen. Ich
glaube, wir hinterließen ein mittelgroßes Loch im Hostel,
aber bestimmt werden auch die Aufräumarbeiten langsamer voranschreiten,
ohne die tatkräftige Unterstützung des International
Faces Production Team Pfefferwerk. Das Prozedere von Umarmungen,
Küssen, Tränen, Email- und Adressaustausch und dann zu
guter letzt Winken, hielt für meinen Geschmack viel zu lange
an. Ein Bus brachte uns zum Bahnhof. Vom Bahnhof fuhren wir mit
dem Zug nach Helsinki, kauften uns dort im Supermarkt noch das
ein oder andere Essbare, um nicht ganz so verhungert in Berlin
anzukommen. Im Flugzeug schliefen die meisten.
Es war eine
anstrengende, erfahrungsreiche, kommunikative, internationale
Begegnung, mit den ein oder anderen Konflikten, aber vor allem
jeder Menge Spaß. Ich bin mir sicher, dass der Aufenthalt
für alle Beteiligten eine wichtige Erfahrung war. Ich hoffe
sehr, dass wir in ein paar Tagen oder Wochen diese für uns
wichtigsten Erfahrungen hier noch einmal festhalten können,
ein jeder für sich… Resümee von Nadine: Jeder Zeit
wieder!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|