Ernst Reuter, der Namensgeber des Projekts verbrachte seine Exilzeit von 1933 bis 1945 in der Türkei und beteiligte sich wie die meisten Exilanten aus Deutschland am Aufbau der modernen Türkei. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er 1946 nach Deutschland zurück und wurde 1948 zum Oberbürgermeister von Berlin gewählt. Sein damaliger Wahlkreis war das heutige Brunnenviertel.
Das „Ernst Reuter Projekt“ wurde mit den Zielen
- Förderung positiver Identifikation und der Integrationsbereitschaft der Jugendlichen mit der Einwanderungsgesellschaft durch interkulturelle Vorbilder
- Abbau von Vorurteilen durch die Vorbilder und mehr Verständnis füreinander
- Unterstützung des friedlichen und interkulturellen Zusammenlebens sowie die Förderung der interkulturellen Kommunikation im Stadtteil
- Förderung der positiven Identifikation mit dem Stadtteil durch den Imagefaktor Ernst Reuter
- Verbesserung des Images der Region in der Außenwahrnehmung durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit
- Erhöhung des Wissenstandes und der Kenntnisse über türkisch-deutsche Beziehungen
- Bessere Integration der Einwanderer durch aktive Teilnahme am Stadtteilgeschehen
- Förderung der Zusammenarbeit sozialer Akteuren und Bewohner/innen im Stadtteil untereinander
ins Leben gerufen und bestand aus mehreren Modulen.
Ein Projekt der Pfefferwerk
Stadtkultur gGmbH
in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement Brunnenviertel-Ackerstrasse